Das blau-grüne Gebäude:

Nutzung der Potenziale von Gebäude- und Grundstücksflächen auf dem Weg zur nachhaltigen Modellstadt der Zukunft

Herausforderung

Gebäude und Grundstücksflächen können einen großen Beitrag zu einer nachhaltigen Transformation von Städten leisten. Die verfügbaren Flächen bleiben häufig ungenutzt oder es findet nur eine einseitige Betrachtung statt ohne verschiedene Potenziale zusammen zu denken und Synergien zu nutzen.

Sie bieten das Potenzial zur sauberen Energieerzeugung, Energiespeicherung, lokale Nahrungsmittelerzeugung, Gebäudebegrünung und nachhaltigem Umgang mit Wasser. Stoff- und Energiekreisläufe können für die Nahrungsmittelerzeugung synergetisch vernetzt werden. Die Nutzung von Brauchwasser, organische Abfälle und regenerative Energien führen zu Ressourceneinsparungen. So kann sich der Anbau mit dem Einsatz neuer Technologien sowohl aus ökologischer als auch wirtschaftlicher Sicht lohnen.

Leitlinien

  • Reduzierung des Flächenverbrauchs durch effiziente Flächennutzung
  • Förderung der Biodiversität
  • Synergien nutzen durch optimale Kombination verschiedener Potentiale
  • CO2-arme Energieerzeugung
  • Nachhaltiger und lokaler Lebensmittelanbau
  • Kreislaufwirtschaft: Effiziente Ressourcennutzung

Durch eine gezielte Kombination verschiedener Potenziale für ungenutzte Gebäudeflächen kann die Umwelt in vielerlei Hinsicht profitieren. So führt ein lokaler und nachhaltiger Lebensmittelanbau zu kürzeren Transportwegen und damit weniger CO2- Ausstoß. Ebenso belastet ein Anbau ohne Pflanzenschutzmittel nicht die Böden oder das Grundwasser. Die Nutzung bereits bestehender Flächen verhindert, dass weitere Grünflächen in Ackerland umgewandelt werden. Die Nutzung von Brauchwasser führt zu einer Verringerung des Trinkwasserverbrauchs. Überschüssiges Regenwasser wird möglichst verdunstet oder versickert. Eine Begrünung fördert die Biodiversität und der Einsatz regenerativer Energien führt zu weniger C02-Emissionen.

Lösung

Das blau-grüne Gebäude

  1. Energieerzeugung   2. Umgang mit Wasser   3. Aquaponik   4. Ökologie und Biodiversität