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Vorstellung des Expertengremiums und Vereinsorganigramms

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Mensch und Natur in Einklang zu bringen, ist die Philosophie des 2019 gegründeten Vereins „Ingenieure retten die Erde e.V.“. Erstes Ziel des Vereins ist es, eine Modellstadt, das sogenannte „Humanotop“, zu schaffen, in der alle benötigten Ressourcen auf dem gleichen geographischen Gebiet „produziert“ werden. Seit kurzem unterstützt nun ein Expertengremium die Ziele des Vereins unter Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker.

Umfassende Kenntnisse aus den Bereichen Technik, Mobilität, Stadtraumplanung, Klimamanagement, ökologische Landwirtschaft und ganzheitliche Bewertung bringen die sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des neuen Expertengremiums mit, die den Verein „Ingenieure retten die Erde e.V.“ zukünftig mit ihrem Fachwissen unterstützen werden. In dem Gremium sind tätig:
Dr.-Ing. Christian Becker übernimmt im Verein den Bereich „“Energie“. Der promovierte Elektrotechnik-Ingenieur ist seit Ende 2007 Vorstand der STAWAG, Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft. Unter seiner Führung setzt die STAWAG in vollem Umfang auf ökologisch zukunftsweisende Projekte wie Energieeffizienz, Ausbau der erneuerbaren Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Elektromobilität. Laut Geschäftsbericht 2018 erzeugt der Energieversorger dank über 20 Windparks und vieler Solaranlagen so viel Strom in eigenen Ökostromanlagen, dass rein rechnerisch alle Aachener Haushalte mit grünem Strom versorgt werden könnten. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur als Weg hin zu einer urbanen, geräusch- und emissionsarmen Mobilität hat für Christian Becker oberste Priorität: Mit über 100 öffentlich zugänglichen Ladestationen steht Aachen schon jetzt auf einem der vorderen Plätze im bundesweiten Städteranking.

Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker selbst steht im Verein für den Themenkomplex „Mobilität“. Seit 2014 ist er Inhaber des Lehrstuhls Chair of Production Engineering of E-Mobility Components (PEM). Der Lehrstuhl PEM forscht zu allen Themen der automobilen Wertschöpfungskette im Bereich Elektromobilität und verzeichnet große Erfolge in zahlreichen Projekten in den Bereichen Batterieproduktion, Electric Powertrain, Automotive Assembly, Body Shop, Plastic Components und Autonome Systeme. Prof. Kampker war Mitgründer der StreetScooter GmbH, welche das mittlerweile erfolgreich und tausendfach im Straßenverkehr eingesetzte Nutzfahrzeug, den StreetScooter, entwickelt und herstellt. Achim Kampker ist Mitglied bei AGORA Verkehrswende, Nationale Plattform Mobilität (Fokusgruppe 2), Mitglied in der Gründungskommission der Agentur für Sprunginnovationen (SprinD) und Mitglied des Expertenrats E-Mobilität der Landesregierung NRW.

Prof. Dr. Andreas Knie ist im Verein zuständig für die Themen „Leben“ und „Stadtplanung“. Der Mobilitätsforscher, Politik- und Sozialwissenschaftler ist seit 2020 Leiter der Forschungsgruppe „Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung – WZB (zusammen mit Weert Canzler). Seit 1996 lehrt er als Professor an der Technischen Universität (TU) Berlin für Soziologie, seit 1988 arbeitet er als Politikwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung – WZB. Während seiner langjährigen Tätigkeit für die Deutsche Bahn führte Prof. Knie das DB Carsharing und Call a Bike ein. Er ist Gründer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ GmbH).

Dr.-Ing. Dirk Müller kümmert sich im Expertengremium um das Thema „Klimamanagement Gebäude“. Der promovierte Maschinenbauer ist seit 2007 Leiter des Instituts für Gebäude- und Raumklimatechnik an der RWTH Aachen und befasst sich mit dem Aufbau dezentraler Energieversorgungskonzepte unter Einbindung regenerativer Energien. Dafür entwickelt er Konzepte des Erzeugungs-, Last- und Speichermanagements mit einer intelligenten Kommunikation zwischen allen Komponenten von der Energiewandlung über die Energieverteilung bis hin zur Übergabe und der Berücksichtigung des Nutzerverhaltens. Seit 2016 ist er Prodekan in der Fakultät für Maschinenwesen. 2017 wurde Dirk Müller als einer der Direktoren für das neue Forschungsgebiet „Modellierung und Simulation von Energiesystemen“ im Institut für Energie- und Klimaforschung des Forschungszentrums Jülich (IEK-10) benannt.

Dietmar Spriwald kümmert sich im Verein um den Bereich „Lebensmittel“. Der Wirtschaftswissenschaftler ist gemeinsam mit Julian Wehmann Inhaber der gemeinnützigen ÖWA Ökologische Wissenakademie gGmbH. Zuvor war er viele Jahre Marketing-Direktor bei großen internationalen Markenartiklern. Die ÖWA fördert eine intensivierte ökologischen Landwirtschaft, um zu zeigen, dass. Ökologie und hohe Produktivität keine Widersprüche sind. Die ÖWA unterstützt Landwirte, die eine regenerative Landwirtschaft für sich nutzen wollen, und fördert eine Landwirtschaft, die eine Vielfalt an Lebensformen fördert und ihnen Raum zur Entwicklung lässt. Dafür verbindet sie traditionelles, lokales Wissen mit Erkenntnissen und Methoden der modernen Wissenschaft und führt das Wissen unter anderem aus Informationstechnologie, Ökologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Ernährungskunde, Physik, Agrarwissenschaften und Biologie zusammen. Entscheidend ist der praktische Beitrag zur Lösung komplexer Probleme.

Prof. Marzia Traverso verantwortet im Verein den Bereich „Ganzheitliche Bewertung“. Sie ist Professorin und Leiterin des Instituts für Nachhaltigkeit im Bauingenieurwesen der RWTH Aachen. Traverso promovierte in Umwelttechnischer Physik an der Universität von Palermo und Umweltingenieurin im Bereich der Ökobilanz und Nachhaltigkeitsleistung des Bau- und Verkehrssektors sowie der strategischen Umweltbewertung der städtischen Verkehrssysteme. Ihre anschließenden Forschungsschwerpunkte waren Life Cycle Sustainability Assessment und Social Life Cycle Assessment. Als Projektleiterin im Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group war sie für die Nachhaltigkeitsleistung und die Ökobilanz mehrerer Autos verantwortlich, darunter BMWi3 und BMWi8. Ihre Forschungsthemen sind Nachhaltigkeitsbewertung in Theorie und Praxis sowie soziale Nachhaltigkeit.

Die Experten ihres jeweiligen Fachgebiets werden engagiert das Ziel des Vereins unterstützen, die Fähigkeiten der Ingenieure auf die Versöhnung von Natur und Menschen zu konzentrieren und den Ingenieuren und anderen dazu beitragenden Fakultäten eben diese Philosophie als Grundlage ihres gesamten „Tuns und Handelns“ zu geben.

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Letter of intent für eine Zusammenarbeit von ÖWA und Ingenieure retten die Erde

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Die Ziele, die durch ÖWA verfolgt werden passen hervorragend zu Elementen des Humanotops, das IRDE realisieren will. Eine Zusammenarbeit, sowohl im ländlichen als auch im urbanen Raum, ist demnach in Umsetzungsprojekten, dem Aufbau von ineinandergreifenden Konzepten und der Aus- und Weiterbildung im Themenbereich angestrebt.

Konkret wird angestrebt:

– Gemeinsame Projekte zu finden, zu finanzieren und umzusetzen

– Erarbeitung von Konzepten und Umsetzung von Maschinen und sonstigen Hilfsmitteln

– Gemeinsame Veranstaltungen und Zusammenarbeit in einer Akademie

– Öffentlichkeitsarbeit aufeinander abzustimmen

 

Dietmar Spriwald

Geschäftsführer ÖWA

Prof. Dr. Achim Kampker

Erster Vorsitzender Ingenieure retten die Erde e.V.

 

ÖWA Ökologische Wissensakademie gGmbH

Die ÖWA fördert eine intensivierte ökologischen Landwirtschaft. Ökologie und hohe Produktivität sind keine Widersprüche. Dies gilt nicht nur für die sogenannte Dritte Welt. Auch in Deutschland haben wir hier noch enormes Entwicklungspotential. Wir fördern eine Landwirtschaft, die gedeihlich ist. Gedeihlich in dem Sinne, dass sie eine Vielfalt an Lebensformen fördert und ihnen Raum zur Entwicklung lässt. Dafür verbinden wir traditionelles, lokales Wissen mit Erkenntnissen und Methoden der modernen Wissenschaft. Eine intensivierte ökologischen Landwirtschaft setzt auf die Einbeziehung des Wissens aller Beteiligten: Unter anderem Informationstechnologie, Ökologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Ernährungskunde, Physik, Agrarwissenschaften, Biologie. Entscheidend ist der praktische Beitrag zur Lösung komplexer Probleme.

 

IRDE Ingenieure retten die Erde e.V.

Geredet wird derzeit viel: über den Klimawandel, Umweltverschmutzung und darüber, dass sich etwas tun muss. Wir möchten nicht nur reden, wir möchten zur Tat schreiten. Wir befinden uns auf dem heutigen technischen Stand – und damit auch in der Misere der Umweltproblematiken – unter anderem durch die Leistung von Ingenieuren. Das hat die Menschheit weitergebracht, aber der Umwelt auch Schaden angerichtet. Daher ist es an der Zeit, an Lösungen zu arbeiten und diese umzusetzen.

Mitmachen kann jeder – nicht bloß Ingenieure. Nur gemeinsam können wir etwas ändern. Dabei möchten wir verschiedene Projekte adressieren; erstes Kernziel ist die Schaffung einer Modellstadt, dem „Humanotop“, in der alle benötigten Ressourcen auf dem gleichen geographischen Gebiet „produziert“ werden. Dies betrifft insbesondere Energie (Urban Energy), Wasser und Lebensmittel (Urban Farming), Mobilität (Urban Logistic Infrastructure) und weitere dazu benötigte Infrastruktur inkl. der Gebäude und Vegetation. Ein weiteres Ziel ist es, dass im Humanotop eine möglichst hohe Artenvielfalt vorkommt.

Damit ist das Ziel des Vereins, die Fähigkeiten der Ingenieure auf die Versöhnung von Natur und Menschen zu konzentrieren und den Ingenieuren und anderen dazu beitragenden Fakultäten eben diese Philosophie als Grundlage ihres gesamten „Tuns und Handeln“ zu geben.

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Ingenieure retten die Erde und die Initiative Deutschland-Land der Ideen arbeiten zukünftig zusammen

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Geredet wird derzeit viel: über den Klimawandel, Umweltverschmutzung und darüber, dass sich etwas ändern muss. Prof. Achim Kampker möchte mit dem durch ihn gegründeten Verein Ingenieure retten die Erde e. V. nicht nur darüber reden, sondern zur Tat schreiten. Nun hat er in „Deutschland-Land der Ideen“ einen Verbündeten gefunden. Am 13.09.2019 wurde von Achim Kampker, erster Vorsitzender von Ingenieure retten die Erde, und Ute Weiland, Geschäftsführerin von Deutschland-Land der Ideen, eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Der Verein Ingenieure retten die Erde beschäftigt sich mit nachhaltigen Projekten, unter anderem auch mit dem Bau eines Humanotops – einer ressourcenfreien Stadt. Deutschland-Land der Ideen ist auf der Suche nach eben solchen Projekten und Ideen sowie Personen, die aktiv werden. Diese machen sie dann sichtbar, würdigen und vernetzen sie.
Ute Weiland: „Wir wollen zeigen, dass Ideen und Innovationen aus Deutschland dazu beitragen können, Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit anzubieten. In diesem Fall soll es auch ganz praktisch umgesetzt werden und darauf freue ich mich sehr.“

Kampker zeigt sich erfreut: „Wir brauchen eine Aufbruchstimmung in unserem Land. Mit „Deutschland-Land der Ideen“ konnten wir einen Partner gewinnen, mit dem genau dies möglich ist.“ Zusammen wird nun daran gearbeitet, die geplanten Aktionen des Vereins voranzutreiben. Denn die Vorhaben können nur gemeinsam durchgesetzt werden.

www.humanotop.earth
www.land-der-ideen.de

 

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