Bioreaktor

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Projekte: Bioreaktor

Projektkoordination

Paul Schain

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Bioreaktor
Was ist das Problem unserer derzeitigen Landwirtschaft?

In der derzeitigen Praxis werden die Erträge überwiegend durch den steigenden Einsatz von synthetischen Düngern und Pestiziden konstant gehalten. Langfristig wird dadurch jedoch die Diversität von mikrobiologischen Organismen im Boden zerstört, die für gesundes Pflanzenwachstum essenziell ist.

Effizienzorientierte Anbaumethoden tragen noch zusätzlich zu einer Schädigung der Böden bei. Es zeigen sich Bodenverdichtungen und eine geringe Wasserhaltefähigkeit, die im Zusammenspiel mit einer intensiven Düngung zu Bodenunfruchtbarkeit führen. Darunter leiden die Pflanzen und werden in ihrem Wachstum gehemmt. Die geringe Wasserhaltefähigkeit sorgt ebenfalls für ein höheres Überflutungspotential.

Auch bei der Bekämpfung und Eingrenzung der globalen Erderwärmung findet das Potential von Böden zur Kohlenstoffspeicherung bisher kaum Beachtung.

Ziel

Um der fortschreitenden Bodenunfruchtbarkeit und der Förderung von Überschwemmungen entgegenzuwirken sowie eine bedeutsame Kohlenstoffsenke zu generieren, muss die Biodiversität der Böden neu angereichert werden.

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Bioreaktor
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Bioreaktor
Lösung durch den Bioreaktor

Mithilfe des Bioreaktors werden Mikroorganismen aus biologischen Abfällen gezüchtet und können anschließend auf den Böden aufgebracht werden, wodurch sich diese schneller regenerieren können. Langfristig wird somit die Pflanzengesundheit sowie ihr Wachstum positiv beeinflusst und stabilisiert.

Der Bioreaktor ermöglicht demnach eine nachhaltige Landwirtschaft sowie die Selbstversorgung der Landwirt*innen mit Dünger.

Aktueller Stand

Momentan befindet sich ein Prototyp im Gewerbegebiet Avantis. Es laufen weiterhin Versuche, um den Reaktor zu optimieren.

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Bioreaktor
Ausblick

Ziel ist es, den Bioreaktor bei Landwirt zu platzieren, sodass der Reaktor der Selbstversorgung der Landwirt dient.

Projektgruppen

NACHHALTIGES BAUEN

In etwa 20 Wohngebäuden wird ein Lebensraum für 50 Personen in verschiedenen Haushaltsgrößen und Wohnkonzepten geschaffen. Langfristig sollen Earthships als Wohnunterkunft für die Dorfbewohner dienen. Der Fokus wird auf Inklusion, Barrierefreiheit und soziale Nachhaltigkeit gelegt.

URBANE LANDWIRTSCHAFT

Um eine eigenständige Nahrungsversorgung zu gewährleisten, wird das Prinzip der Permakultur mit innovativen Technologien kombiniert. Durch Vertical Farming, Dachbegrünung und Hochbeete soll die gesamte urbane Fläche zur Lebensmittelproduktion nutzbar sein. Ziel ist es, nachhaltigen Ertrag zu sichern sowie Biodiversität und die Gesundheit des Bodens langfristig zu fördern.

ENERGIEMANAGEMENT

Die Energie wird durch ein Mikronetz bereitgestellt, das ausschließlich regenerative Energiequellen nutzt. Idealerweise wird genügend Energie erzeugt, um das Netz ganzjährig eigenständig zu versorgen. Flexible Puffer- und Speichersysteme sowie eine Anbindung an das öffentliche Stromnetz sorgen für eine stabile und sichere Energieversorgung.

RESSOURCENMANAGEMENT

Um unnötigen Abfall zu vermeiden, wird der Ressourcenbedarf optimiert, um ihn so gering wie möglich zu halten. Im Fokus steht die Zirkularität und Rezyklierbarkeit der Materialien.

WASSERMANAGEMENT

Um eine nachhaltige Wasserversorgung zu erreichen, werden Entnahme, Speicherung und Rücklauf so entworfen, dass der natürliche Wasserkreislauf im Gleichgewicht steht. Durch Integration der Wasserspeichersysteme im natürlichen Ökosystem werden Synergien zwischen der urbanen Wasserversorgung und dem natürlichen Wasserkreislauf

MOBILITÄT

Das Mobilitätskonzept berücksichtigt das gesamte Verkehrssystem innerhalb und außerhalb des Dorfes, wobei es kontinuierlich angepasst und optimiert wird. Dabei soll allen Verkehrsteilnehmenden Zugang zu sicherer und barrierefreier Mobilität gewährleistet werden.

Paul Schain

Projektkoordination