Blau-Grünes Gebäude

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Projekte: Blau-Grünes Gebäude

Projektkoordination

Paul Schain

Green city concept
Blau-Grünes-Gebäude
Blau-Grünes Gebäude
Vision

Gebäude und Grundstücksflächen können einen großen Beitrag zu einer nachhaltigen Transformation von Städten leisten. Die verfügbaren Flächen bleiben häufig ungenutzt oder es findet nur eine einseitige Betrachtung statt, ohne verschiedene Potenziale zusammen zu denken und Synergien zu nutzen.

Sie bieten das Potenzial zur sauberen Energieerzeugung, Energiespeicherung, lokale Nahrungsmittelerzeugung, Gebäudebegrünung und nachhaltigem Umgang mit Wasser. Stoff- und Energiekreisläufe können für die Nahrungsmittelerzeugung synergetisch vernetzt werden. Die Nutzung von Brauchwasser, organischen Abfälle und regenerativen Energien führen zu Ressourceneinsparungen. So kann sich der Anbau mit dem Einsatz neuer Technologien sowohl aus ökologischer als auch wirtschaftlicher Sicht lohnen.

Leitlinien

Durch eine gezielte Kombination verschiedener Potenziale für ungenutzte Gebäudeflächen kann die Umwelt in vielerlei Hinsicht profitieren. So führt ein lokaler und nachhaltiger Lebensmittelanbau zu kürzeren Transportwegen und damit weniger CO2- Ausstoß. Ebenso belastet ein Anbau ohne Pflanzenschutzmittel nicht die Böden oder das Grundwasser. Die Nutzung bereits bestehender Flächen verhindert, dass weitere Grünflächen in Ackerland umgewandelt werden. Die Nutzung von Brauchwasser führt zu einer Verringerung des Trinkwasserverbrauchs. Überschüssiges Regenwasser wird möglichst verdunstet oder versickert. Eine Begrünung fördert die Biodiversität und der Einsatz regenerativer Energien führt zu weniger CO2-Emissionen.

  1. Energieerzeugung
  2. Umgang mit Wasser
  3. Aquaponik
  4. Ökologie und Biodiversität
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Projektgruppen

NACHHALTIGES BAUEN

In etwa 20 Wohngebäuden wird ein Lebensraum für 50 Personen in verschiedenen Haushaltsgrößen und Wohnkonzepten geschaffen. Langfristig sollen Earthships als Wohnunterkunft für die Dorfbewohner dienen. Der Fokus wird auf Inklusion, Barrierefreiheit und soziale Nachhaltigkeit gelegt.

URBANE LANDWIRTSCHAFT

Um eine eigenständige Nahrungsversorgung zu gewährleisten, wird das Prinzip der Permakultur mit innovativen Technologien kombiniert. Durch Vertical Farming, Dachbegrünung und Hochbeete soll die gesamte urbane Fläche zur Lebensmittelproduktion nutzbar sein. Ziel ist es, nachhaltigen Ertrag zu sichern sowie Biodiversität und die Gesundheit des Bodens langfristig zu fördern.

ENERGIEMANAGEMENT

Die Energie wird durch ein Mikronetz bereitgestellt, das ausschließlich regenerative Energiequellen nutzt. Idealerweise wird genügend Energie erzeugt, um das Netz ganzjährig eigenständig zu versorgen. Flexible Puffer- und Speichersysteme sowie eine Anbindung an das öffentliche Stromnetz sorgen für eine stabile und sichere Energieversorgung.

RESSOURCENMANAGEMENT

Um unnötigen Abfall zu vermeiden, wird der Ressourcenbedarf optimiert, um ihn so gering wie möglich zu halten. Im Fokus steht die Zirkularität und Rezyklierbarkeit der Materialien.

WASSERMANAGEMENT

Um eine nachhaltige Wasserversorgung zu erreichen, werden Entnahme, Speicherung und Rücklauf so entworfen, dass der natürliche Wasserkreislauf im Gleichgewicht steht. Durch Integration der Wasserspeichersysteme im natürlichen Ökosystem werden Synergien zwischen der urbanen Wasserversorgung und dem natürlichen Wasserkreislauf

MOBILITÄT

Das Mobilitätskonzept berücksichtigt das gesamte Verkehrssystem innerhalb und außerhalb des Dorfes, wobei es kontinuierlich angepasst und optimiert wird. Dabei soll allen Verkehrsteilnehmenden Zugang zu sicherer und barrierefreier Mobilität gewährleistet werden.

Paul Schain

Projektkoordination